Männergesangverein Everswinkel 1921 e.V.
Männergesangverein Everswinkel 1921 e.V.

Heimatabend des Bürger- und Schützenvereins Everswinkel

29. Juni 2012, Festzelt Everswinkel

Die Glocke, vom 02. Juli 2012

Dankeschöntropfen beim Heimatabend     

                          

 

Der findet nur alle fünf Jahre als Auftakt zum Schützenfest statt und wird vom Bürgerschützen- und Heimatverein sowie  dem Löschzug Everswinkel freitags im Festzelt gefeiert.

Die beiden Heimatabend-Urgesteine beleuchteten aber nicht nur die lokale Politik, sondern erzählten „up Platt“ auch vom „Schützkenfest“ und ihrer gemeinsamen Kreuzfahrt. Es war ein Auftritt, mit dem sich die beiden den „Dankeschöntropfen“ redlich verdient hatten. Mit diesen Fläschchen, eigens bedruckt mit den Everswinkeler Terminen bis weit ins Jahr 2013, wurden alle Akteure des Abends belohnt.

Und so ging der edle Tropfen auch an „Bänker“ Burkhard Serries: „Wir brauchen gar keinen Supermarkt“, ist er überzeugt. „Brot und Muckefuck machen wir im Museum, die Waldorfschule stellt Ziegenkäse her, Milch kommt von der Molkerei, Bier und Grillfleisch gibt es beim Raiffeisen.“

Auf der Bühne begeisterten ebenso die karnevalistischen Tanzgruppen Everswinkels: Die „Blau-Weißen Funken“, „Fire Fly“ der Kolpingsfamilie und die „Tanzsterne“ transportierten die Fünfte Jahreszeit ins Festzelt. Mit Tanz, Kostümen und Musik überzeugte auch die Klasse 2c der Grundschule, die eigens für den Heimatabend einen Tanzrap einstudiert hatte. Über reichlich Applaus konnten sich auch die übrigen Akteure freuen: die neue Tanzgruppe des SC DJK Everswinkel zeigte ihr Können, die KFD St. Magnus beschrieb in ihrem Sketch die zeitsparende Version des Rasierens, die Ehrengarde beleuchtete die Ereignisse rund um die verschwundene Wildschweinfigur am Dorfbrunnen, und Feuerwehrmann Dietmar Fersch rockte den Heimatabend, den Guido Loick, Georg Aertker, Thomas Hollmann, Bernd Henrichs (Schützen), Markus Gerwin, Stefan Harke, Ralf Rohlmann und Dieter Leuer (Feuerwehr) organisiert hatten.

Bleibt die Frage nach Gästen mit der weitesten Anreise: Pfarrer Delphin Kibamba Mbayo (Republik Kongo) und Marta Mutz (Wien) durften sich über den „Dankeschöntropfen“ freuen.

Impressionen

Westfälische Nachrichten vom 03. Juli 2012

280 Akteure reißen 500 Besucher beim Heimatabend von den Stühlen    

 

 

Vier Stunden Feuerwerk

 

Volles Haus, grandiose Stimmung: Rund 500 begeisterte Besucher hatten beim Heimatabend im großen Festzelt über vier Stunden ihren Spaß. Foto:  Wehmeyer

 

Everswinkel - Und zum Finale riss dann „Feuer Ferschi“ alle noch einmal von den Stühlen: Mit Gassenhauern wie „Jetzt kommt die Feuerwehr“, explodierte die Stimmungskanone Dietmar Fersch förmlich auf der Bühne. Es war der Schlusspunkt nach rund vier Stunden Programm beim Heimatabend. 500 begeisterte Besucher waren bei 17 Programmpunkten und rund 280 Mitwirkenden voll auf ihre Kosten gekommen.

Von Günther Wehmeyer                

 

Eigentlich klingt der Begriff „Heimatabend“ ein wenig behäbig, folkloristisch und ist ein Inbegriff von Gemütlichkeit. Dass dabei aber richtig „die Post abgeht“ und es die Menschen von den Stühlen reißt, das erlebten die rund 500 Besucher des Everswinkeler Heimatabends. Nicht weniger als 280 Mitwirkende zauberten ein buntes und unterhaltsames Potpourri des kulturellen Lebens des Vitus-Dorfes auf die Bühne des Festzeltes.

 

In Abständen von fünf Jahren findet dieses große Ereignis statt. „Die Zusammenarbeit mit dem Löschzug Everswinkel hat beim letzten Mal so gut funktioniert, dass wir sie fortgesetzt haben“, bedankte sich Schützen-Vorsitzender Franz-Josef Rutsch bei den Organisatoren. Stefan Harke, Bernd Henrichs, Markus Gerwin, Ralf Rohlmann, Dieter Leuer und Guido Loick hatten wahrlich ganze Arbeit geleistet und ein vierstündiges Programm zusammengestellt, bei dem die Zeit wie im Fluge verging. Zusammen mit Harke führte Loick souverän durch die immerhin 17 Programmpunkte.

Das Orchester Musica Viva bildete den Auftakt. Die Verjüngung bei der Orchesterleitung durch Heiko Kraft war in der Interpretation der Musik unüberhörbar. Gleiches gilt natürlich auch für den Männergesangverein, der unter dem Dirigat von Kraft eindrucksvoll unter Beweis stellte, dass „mit 66 Jahren noch lange nicht Schluss ist“. Zum musikalischen „Opening“ des Abends trugen mit beeindruckender Klangfülle die Jagdhornbläser unter der Leitung von Birgit Jasper bei. Humorvoll spielten sich anschließend Josef Cremann und Lutz Hegemann als Kiepenkerle gegenseitig die Bälle zu und ernteten Lachsalven wie am Fließband. „Meine Frau hat vier Freundinnen, ich darf nicht mal eine haben“, lautete eine Klage. Aber auch das Gerangel der Parteien um den Standort eines neuen Lebensmittelmarktes glossierten die beiden treffsicher. Mit Ohrwürmern aus der Volks -und Stimmungsmusik ließen die Spielmannszüge aus Alverskirchen und Everswinkel den Hallenboden beben.

Echtes „Heimatfest-Feeling“ erzeugte das Orga-Team des Mitmach-Museums. „So wurde früher Holz gemacht“, demonstrierten die Männer um Alfons Leuer den Umgang mit Axt und Säge. Einen pointierten Streifzug durch die jüngere Geschichte des dörfliche Lebens unternahm Burkhard Serries. Ob Schützenfest, die Lebensmittelmarktsituation, die Kirchen-Fusionen oder das Sabbat-Jahr von Pfarrer Gieselmann – alles wurde von Serries kabarettistisch-feinsinnig beleuchtet.

Der jüngeren Generation gehörten die Aktiven der Tanzgruppen an. Die „Tanzsterne“ unter der Leitung von Anne Leuer, die Kolping-Tanzgruppe „Fire Fly“ und eine Tanzgruppe des SC DJK waren mit ihrer perfekt einstudierten Choreografie eine echte Augenweide. Gleiches gilt auch für die Blau-Weißen Funken. Im Dress von Flugbegleitern setzten sie die dazu passende Musik dynamisch in Szene. Herrlich anzusehen und anzuhören war auch der Rap-Song der Klasse 2c der Grundschule Everswinkel. Fröhlich kostümiert, bewegten sich die Kleinen wie selbstverständlich auf der Bühne.

Auch viel „Prominenz“ zeigte sich an diesem Abend. Herrlich parodiert von der Spielschar der KFD, wurden einige bekannte Gesichter der dörflichen Szene im Salon von „Willi Locke“ gleich am Fließband barbiert, während sich andere bei dem Sketch der Ehrengarde auf die Suche nach der „geklauten Sau“ am Schweinchen-Brunnen machen mussten.

Und dann war da noch Dietmar Fersch. Mit Gassenhauern wie „Jetzt kommt die Feuerwehr“, explodierte diese Stimmungskanone förmlich auf der Bühne. Umrahmt von Tänzerinnen der „Fire Fly“, landete Feuer-Ferschi zum Abschluss des Abends einen Treffer nach dem anderen im Herzen der begeistert mitgehenden Heimatabend-Besucher. Auf ein Neues – in fünf Jahren.

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Ansprechpartner:

Heiko Kraft

Musikalischer Leiter

Anne-Frank-Straße 13

48351 Everswinkel

Telefon: 02582 902838

E-Mail: info@maennergesangverein-everswinkel.de

 

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